Knochendichtemessung.

Der Knochenwiderstand ist stark von der Knochendichte abhängig, so dass die Diagnose der Osteoporose auf der quantitativen Beurteilung der Knochenmineraldichte an den Referenzachsen basiert: den Lendenwirbeln (L1-L4) und dem Oberschenkelhals.

Die Untersuchung liefert einen Referenzindex namens T-Score, der die Abweichung von der Spitze der Knochenmasse anzeigt, d.h. den maximalen Wert der Knochendichte, den ein Patient während seines Lebens hat. Der T-Score-Wert gibt auch den Wert des Frakturrisikos an, der mit abnehmender Knochendichte exponentiell zunimmt.

Eine BMD-Untersuchung misst jedoch nicht die volle Festigkeit des Knochens, die nicht nur von der Dichte, sondern auch von der Qualität der Knochenmikrostruktur abhängt.

DXA.

Die Goldstandardtechnik wird als DXA (Dual-Energie-Röntgenabsorptionsmessung) bezeichnet. Während der Untersuchung wurde ein Strahl ionisierender Strahlen über die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals geleitet, um festzustellen, wie viel Knochenmasse in g/cm2 vorhanden ist. Die Messung der Knochenmineraldichte (BMD) mittels DXA-Technologie wurde als Goldstandard für die Diagnose von Osteoporose anerkannt, da sie der einzige ist, der bisher oder auch nicht, der an den Referenz-Axialstellen: Lendenwirbel und Oberschenkelhals scannen kann.

Diese Technik konzentriert sich jedoch nur auf die durchschnittliche Mineralmenge und nicht auf die Qualität der Mikroarchitektur des Knochens und erlaubt keine vorherige Diagnose aufgrund der Exposition gegenüber ionisierender Strahlung, weshalb die internationalen Richtlinien die DXA-Untersuchung nur bei Menschen über 65 Jahren empfehlen, wenn es keine anderen spezifischen Risikofaktoren gibt.

Darüber hinaus wird die Zuverlässigkeit der Ergebnisse stark von der Erfahrung und den handwerklichen Fähigkeiten des Bedieners beeinflusst, so dass die Genauigkeit und Präzision der Diagnose bei weitem nicht optimal ist.

QUS.

Quantitativer Ultraschall (QUS) ist eine alternative Methode zur Bestimmung der Knocheneigenschaften an leicht zugänglichen peripheren Stellen und wird derzeit an Kalkaneus, Handgelenk, Fingerphalange und Tibia durchgeführt. Die Technologie basiert auf dem Senden von Impulsen durch oder entlang des untersuchten Knochens, aus denen Parameter abgeleitet werden, die indirekt mit BMD zusammenhängen.

Es besteht ein breiter Konsens darüber, dass Ultraschall eine Rolle bei der Beurteilung des Frakturrisikos durch Osteoporose spielt, und die QUS-Technologie hat auch eine Reihe von Vorteilen gegenüber DXA, wie niedrige Kosten, keine ionisierende Strahlung, minimale regulatorische Anforderungen, Portabilität und die Möglichkeit, neben der Knochendichte auch die Eigenschaften des Knochens in der Mikroarchitektur zu bewerten.

Die ISCD hat jedoch den diagnostischen und klinischen Einsatz von QUS-Geräten aufgrund der geringen Genauigkeit und Unfähigkeit, Scans auf der Ebene der Wirbelsäule und des Oberschenkels, den Referenzstellen für die Diagnose von Osteoporose, durchzuführen, eingeschränkt.

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REMS.

Innovatives Ultraschallverfahren zur Diagnose Osteoporose in den Achselhöhlen: Wirbelsäule und Oberschenkelknochen.

Die neue proprietäre R.E.M.S. (Radiofrequenz-Echographische Multispektrometrie) Methode überwindet alle wesentlichen Einschränkungen der QUS- und DXA-Technologien in Bezug auf die ungefähre Gewebemodellierung, Patientenpositionierung und manuelle Bildsegmentierung und liefert äußerst genaue Messungen.

Die Patientenpositionierung hat in der Tat keinen Einfluss auf die BMD-Messungen, da die Neigung zwischen Ultraschallstrahl und Zielknochen nur von der Positionierung der Sonde abhängt, wobei diese Operation einerseits durch Marker auf dem Bildschirm unterstützt wird, um die korrekte Ausrichtung zwischen US-Strahl und Knochenoberfläche zu ermöglichen, und andererseits durch die vollautomatische Auswahl gültiger Einzelbilder.

Darüber hinaus beträgt die Anzahl der für eine korrekte Diagnose erforderlichen Einzelbilder 1/25 der tatsächlich erfassten Daten: Der Überschuss an erfassten Daten verbessert die Diagnosesicherheit. Dadurch wird sichergestellt, dass Diagnoseberechnungen nur für ordnungsgemäß erfasste Daten durchgeführt werden, während „verrauschte“ Rahmen und Artefakte eliminiert werden und auf keinen Fall verwendet werden, um einen unzuverlässigen Diagnosebericht zu vermeiden.

Schließlich ist der gesamte Prozess nach Abschluss der Datenerfassung vollautomatisch und es gibt keine zusätzlichen Fehlerquellen, die die Wiederholbarkeit der Messung beeinträchtigen könnten.

Die Methode wurde entwickelt, um nur den betroffenen Bereich zu berücksichtigen, ders zum analysierten Skelettbereich gehört, und Gewebe und Verarbeitungsmuster haben keinen Einfluss auf die diagnostische Leistung.

Vorteile.

Ohne Strahlung.

Lendenwirbel und Oberschenkelhals.

Knochendichte.

Knochenqualität.

Genau und akkurat.

Bedienerunabhängig.

Schnell.